Montag, 10. November 2014

wieder ein paar Tage um .. Wahnsinn wie die Zeit vergeht - busy weekend =)


05.11.2014
Das morgendliche aus dem Bett quälen wird immer größer. Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, an dem es mich nicht mehr wirklich freut in die Schule zu gehen und zu lernen. Ich würde am liebsten schon den Test schreiben und meine restliche Zeit in Wellington genießen, aber es ist noch nicht so weit. In nem Monat hab ich’s dann hinter mir den Test und bin kurz davor die Südinsel zu erkunden. Aber bis dahin heißt’s noch Sprachkurs besuchen. Ich denke aber, dass ich schon ziemlich gut vorbereitet für den Test bin und jetzt heißt’s halt noch durchbeißen. Die Zeit wird schon vergehen.

Naja der Unterricht hat sich an diesem Tag ziemlich in die Länge gezogen. Nachdem Lunch bin ich mit Tabea in der Stadt shoppen gegangen, naja besser gesagt Tabea hat eingekauft und ich hab mir nur bei dem besten Cookie-Stand in der Stadt einen weiße Schoko-Himbeer-Cupcake gegönnt. Danach ging’s heim, bisschen lernen und Homework erledigen.

Am Abend gab’s dann Reis mit Thunfisch und Gemüse. Später hab ich dann noch meine TV-Serien geschaut: Mike & Molly, The Big Bang Theory und Two Broke Girls. Zwischendurch sollte ich auch meine neue Arbeitgeberin anrufen, jedoch war die dann doch zu beschäftigt und ich hab sie nicht erreicht – wird sich aber schon noch ergeben. Danach ging’s direkt in Bett.


06.11.2014
Heute Morgen war ich mal wieder spät dran und musste das Frühstück auslassen. Im Bus bin ich dann immer wieder kurz eingenickt und hätte fast vergessen, der Granny-Japanerin zu sagen, dass sie an der Haltestelle raus muss, aber ist nochmal gut gegangen.
Heute hatten wir mal wieder unsere Lehrerin und wir haben ein bisschen Reading, Writing und Speaking trainiert. Den Lunch haben wir dann alle in der Schule gegessen und dann war ich mit Tabea und Gustaf noch einen Kaffee trinken. Leider mussten wir drinnen sitzen, da das Wetter heute gar nicht gut war, es war ziemlich kalt, windig und es hat immer wieder geregnet.

Zuhause stand dann mal wieder Homework und lernen am Programm. Zwei Aufsätze mussten fertig werden und das eine Thema war gar nicht meins „Wie die Regierung bei dem Schutz von bedrohten Tierarten helfen kann“ – naja letztendlich hab ich dann doch ein paar Ideen gehabt.

Abends hab ich dann mitgeholfen das Dinner vorzubereiten, denn meine Hostfamily hatte Gäste. Ein Pärchen aus Nelson und sie war Deutsche und lebt seit 11 Jahren in Neuseeland. Es gab Reis mit 3 verschiedenen Currys: Schwein, Fisch und Tofu. Zum Dessert gab’s dann süßen Creme-Reis mit Heidelbeersauce. Es wurde viel gequatscht und erzählt und ein paar lustige Videos über Klischees, zwischen Deutschen und Neuseeländern geschaut.



07.11.2014
Heute sind es noch genau zwei Wochen Sprachkurs und vier Wochen in Wellington.

Der Unterricht war heute ganz okay und die letzte halbe Stunde hatten wir mal wieder Assembly, einige Schüler bekamen Zertifikate und es war Laura’s letzter Tag.
Nachdem Lunch hab ich mich auf den Weg in Warehouse Stationary gemacht, dass ist ein Shop vergleichbar mit Libro. Dort hab ich mir dann Skype Guthaben gekauft und wollte mich über den E-Book Store Kobo und seine Bücher informieren, zB. Welches Format die haben, bzw wo ich das herausfinden kann und ob die auch mit meinem E-Book funktionieren. Leider konnte mir keiner richtig weiterhelfen und so hab ich mir dann einen Gutschein für den Online Shop besorgt und einfach mal gehofft, dass es funktioniert.

Hab mich danach auf den Heimweg gemacht und war gegen 2:00 pm zuhause. Hab dann erstmal die ganze Homework fürs weekend erledigt, damit ich mich am weekend aufs lernen konzentrieren kann. Und danach hab ich gleich mal versucht über den E-Book-Store Kobo mit meinem Gutschein ein Buch herunterzuladen und es hat funktioniert – alles perfekt. =) Auch das Aufladen des Skype-Guthabens hat geklappt.

Abends gabs dann Fritatta mit Pilzen und Salat. Danach gings schick gekleidet zum Ballet „A Christmas Carol“ nach der Geschichte von Charles Dickens. Es war echt sehr schön, obwohl manche Tanzszenen etwas lange waren, aber es war ein netter Abend. Und hier kamen mal wieder die neuseeländische Kultur bzw. neuseeländische Eigenarten zum Vorschein. Nach der ersten halben Stunde war die erste Pause und alle sind rausgelaufen und haben sich mit neuen Getränken, Chips und Eis eingedeckt und dies mit in den Theatersaal genommen und es kam einem vor wie im Kino – die gleiche Prozedur startete in der zweiten Pause auch. Bei uns wäre es ja nicht mal erlaubt mit einem Getränke in den Saal zu gehen, aber naja hier ist das anderes. Auch der Kleidungsstil ist ganz anders. Es ist kein Problem sich schick zu machen, aber es wir auch keiner schief angeschaut, wenn er in Shorts und Turnschuhen ins Ballett geht. Naja danach haben wir noch vor einem Plakat ein Foto gemacht, die Granny-Japanerin und ich sind in die Rolle der Geister geschlüpft. =) Seht selbst:




08.11.2014 – Green Expo & Wellington Sky Show
Und da war mal wieder Wochenende, diesmal ein busy weekend, wie man hier so schön sagt. Samstagmorgen bin ich mal gegen 8:00 aufgestanden und hab erstmal gefrühstückt. War dann mit der Partnerin meiner Hostmum und den Hunden eine Runde spazieren (45min den Berg hinauf und wieder hinunter), um meine Route für die 5 Tage Hundebetreuung kennenzulernen. Es war echt ein schöner Tag, aber ich bin dann ziemlich ins Schwitzen gekommen. Danach haben wir eine Einkaufsliste geschrieben, da ich am Sonntag ein bisschen backen werde, für die Christmas Party im Gift Shop meiner Hostfamily.

Gegen 11:00 haben wir uns alle auf den Weg in die Stadt gemacht und sind zur Green Expo – eine Nachhaltigkeitsmesse – gegangen. Es war echt sehr interessant und es waren ein paar außergewöhnliche Dinge dabei. So hab ich mir um 9 NZ$ 2 Bänder (eines für die Hand und eines für den Fuß) gekauft, dies ist für meinen Südinsel-Trip. Die Bänder sollen einen vor allen möglichen Insektenstichen fernhalten. Ich bin gespannt, ob‘s funktioniert. Natürlich bin ich auch bei einem Food-Corner stehen geblieben und dort hab ich einen Apple Syrup probiert – ist sozusagen der neuseeländische Maple Syrup – und war echt lecker und sehr süß, obwohl kein zusätzlicher Zucker dabei ist. Und somit ist ein Fläschchen auch in meinen Besitz gewandert. Wird demnächst mal Pancakes machen =).

Danach haben wir der Japanerin noch den Underground-Market gezeigt und dort haben wir auch Mittag gegessen. Ich hab einen Bratwurst-Hotdog bei Fritz’s Wieners gekostet. Haben uns dann zum Relaxen auf den Heimweg gemacht. Nachdem Abendessen – sorry Leute ich kann mich heute (Montag) grad gar nicht mehr erinnern was es gab – haben wir uns gegen 20 Uhr auf dick eingepackt mit Klappsesseln und Tee und natürlich mit meiner Kamera auf den Weg in die Stadt gemacht, denn heute stand noch Wellingtons Sky Show – ein Feuerwerk in Bezug auf die Guy Fawkes Night – am Programm. Naja auf jeden Fall war in der Stadt extrem viel los und somit haben wir uns gegen die Waterfront und für die Oriental Bay entschieden. Meine Hostmum hat uns am Anfang der Bay aussteigen lassen, sie hat dann einen Parkplatz gesucht und wir sind mit den Klappsesseln unter dem Arm die Bay entlang spaziert und haben einen Bekannten meiner Hostfamily gesucht. Es war ein langer Spaziergang und wie haben es gerade rechtzeitig zum Start des Feuerwerks geschafft und es war ein echt tolles Feuerwerk. Hab einige Fotos gemacht und auch von der Skyline im Dunklen.






09.11.2014 – Baking Sunday
Sonntag hab ich ein bisschen länger geschlafen und erstmal gemütlich gefrühstückt. Hab dann erstmal meine Wäsche gewaschen und bin dann mit der Partnerin meiner Hostmum zum Obst- & Gemüsemarkt gefahren und wir haben erstmal ordentlich eingekauft. Waren dann auch noch in einem Shop ein paar Backzutaten einkaufen. Wir waren dann zur Lunchzeit wieder daheim und es gab erstmal poched eggs with hash browns und Salat. Hab dann meine Wäsche aufgehängt und dann gings auch schon los mit dem Backen.

Zuerst mal neuseeländische Kekse – Afghan Cookies – mit Cocoa Powder und Cornflakes. Hab die Häfte glutenfrei gemacht, da meine Hostfamily keine Gluten essen kann. Waren ganz okay, werden aber nicht meine Lieblingskekse und die glutenfreien sind ziemlich auseinander gefallen. Dann wollte ich weiße Schoko-Cranberry-Cupcakes machen, aber mit dem neuseeländischen Self-raising flour (Mehl wo schon Backpulver drinnen ist) gings leider nicht ganz so gut und am Ende haben wir die Cupcakes nicht wirklich aus den Förmchen bekommen und sie sind zerfallen. Ich war ziemlich deprimiert und enttäuscht, da meine Cupcakes ja sonst echt toll aussehen. Und dann musste ich noch feststellen, dass die Japanerin die Hälfte meiner Wäsche von der Leine genommen hatte und sie mehr oder weniger zusammengeknüllt auf dem Sessel deponiert hat und dann ist noch die Katze darüber gelaufen. Mah echt sehr rücksichtsvoll. Die Partnerin meiner Hostmum und ich haben dann an einem alternativ Rezept gebastelt und alle mussten dann mal probieren =). Ich glaub die Alternative ist auch ganz akzeptabel. Wir haben ein Schichtdessert daraus gemacht mit Vanillecreme.

Abends hatte meine Hostfamily ein Meeting und somit hab ich für die Japanerin und mich gekocht. Ein Rezept aus meiner neuseeländischen Kochzeitschrift - Pasta mit Brokkoli-Pesto und Bacon. Kurz bevor ich fertig war hat dann die Japanerin gemeint sie muss sich noch harte Eier für ihren Salat kochen und so vergingen dann noch weitere 20 Minuten. Ich war schon ziemlich angepisst, da mein Essen in der Zwischenzeit wieder kalt wurde und ich es dann nochmal aufwärmen musste.

Später hab ich dann der Partnerin meiner Hostmum noch geholfen die Weihnachtsengel für den Shop fertig zu machen und hab dann noch mit meinem Papa geskypt. Bin dann ziemlich spät ins Bett gegangen, aber es war echt ein tolles weekend. =)


10.11.2014 – National War Memorial & a long walk home =)
Und da war schon wieder mal Montag =(. Da ich gestern so spät schlafen gegangen bin, hab ich es heute wieder mal kaum aus dem Bett geschafft. Das tolle Wetter war ne kleine Hilfe. Sonnenschein und kaum Wind – herrlich.

Der Unterricht war heute ganz okay und ich hab dann noch meinen Lunch in der Schule gegessen, hatte die Reste vom gestrigen Abendessen dabei.

Danach hab ich mir gedacht, bei dem schönen Wetter kann ich heute einen Teil meines Heimweges zu Fuß erledigen und somit ein bisschen Geld sparen und hab mich auf den Weg gemacht. Die Sonne war einfach herrlich und es wurde schnell extrem warm. Bin dann am national War Memorial vorbeigekommen und hab gleich mal ein paar Fotos gemacht. Leider ist dort zurzeit eine Baustelle, da sie den Park dort erweitern, aber das Denkmal sieht man trotzdem ganz gut.
 
 
 

 
Weiter ging’s und als ich so marschiert bin, hab ich dann noch zufällig Vici getroffen, die mit dem Fahrrad unterwegs war und wir sind ein Stück gemeinsam gelaufen. Und da ich dann ja schon ca. die Hälfte meines Weges hinter mir hatte, hab ich mir einfach gedacht heute gehst du mal komplett zu Fuß. Es ging dann also bergauf und bergab und es war schon ziemlich anstrengend, aber ich hab das dann durchgezogen und hatte zwischendurch auch echt tolle Ausblicke über die Stadt und aufs Meer. Insgesamt bin ich eineinhalb Stunden heim marschiert.

Zuhause angekommen, hab ich dann erstmal der Partnerin meiner Hostmum mit den kulinarischen Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier geholfen und dann war ich duschen. Gegen 17 Uhr hab ich mich dann mit der Japanerin auf den Weg zur Weihnachtsfeier beim Gift Shop gemacht und es war echt nett und es waren viele Leute dort. Hab mich dann mit 2 Mädls unterhalten und wir hatten einen netten Abend. Mein Schichtdessert ist auch extrem gut angekommen und ein Mädchen wollte sogar das Rezept haben. *gg* =) Als es dann kalt wurde hab ich mich auf den Weg heim gemacht.

Wird jetzt noch ein bisschen lesen und dann schlafen gehen.

Wünsch euch einen schönen Tag & bis bald =)

Dienstag, 4. November 2014

mein ganz persönliches Neuseeland Souvenir =) & super Neuigkeiten: Job & Südinsel-Trip

Hallöchen,

erstmal sorry, dass ich euch so lange auf den nächsten Blogeintrag warten hab lassen, aber in den letzten Tagen war so einiges los. Aber erstmal von vorne. =)


29.10.2014 – NZ Handy defekt & exchange job Bewerbung
Heute bin ich seit langem mal wieder ausgeschlafen und zeitgerecht aufgestanden und hab erstmal gefrühstückt. Hab mich dann gemütlich auf den Weg in die Schule gemacht. In der Schule wollte ich dann meine Mails am Handy checken und dann hab ich bemerkt, dass mein Handy nicht mehr geht bzw. dass es meine SIM-Karte nicht mehr erkennt. War davon nicht grad begeistert und etwas genervt. Der Unterricht verging relativ schnell und meinen Lunch hab ich dann noch in der Schule gegessen.

Danach hab ich mich auf den Weg zum Vodafone Shop gemacht und wollte mir eine neue SIM-Karte holen. Dort angekommen war erstmal die Hölle los, aber da ich eh noch gute 50 Minuten bis zum nächsten Bus Zeit hatte, hab ich mich in der Mega-Schlange angestellt. Es ging dann auch ziemlich rasch weiter, nur leider ist schlussendlich rausgekommen, dass nicht meine SIM-Karte das Problem ist, sondern dass das NZ Handy etwas hat. =( Super nach grad mal 2 Monaten ist das Handy nicht mehr zu gebrauchen. Hab mir dann auf den Schock ein Frozen-Joghurt gegönnt und mich dann auf den Weg heim gemacht.

Den restlichen Nachmittag hab ich dann Homework erledigt und ein bisschen gelernt. Später hab ich dann im Internet ein bisschen nach Jobs gesucht und kurz darauf ein neues Angebot gefunden. Ein Hostel in Napier sucht nach einer Rezeptionistin von Mitte Dezember für mindestens 2 Monate. Es ist zwar nur eine exchange Stelle, das bedeutet, dass ich für meine Unterkunft, Internet, Wäsche waschen und Gemüse aus dem eigenen Garten arbeite, aber es sind laut Stellenbeschreibung 3 Stunden am Tag und die Gegend schaut echt super aus. Napier liegt direkt am Meer und hat etwas besseres Klima als Wellington. Naja prompt hab ich beschlossen mich zu bewerben und meine Hostmum hat mir dabei auch geholfen. Mal hoffen, dass das klappt – es wäre die perfekte Stelle für mich. =)

Abends gab‘s Linsen-Gemüse-Puffer mit Reis und Salat. Und ihr werdet es nicht glauben, aber heute war der erste Mittwochabend hier in Neuseeland an dem der TV funktioniert hat und somit hab ich dann Mike & Molly, The Big Bang Theory und Two Broke Girls schauen können. Danach ging’s nur noch ins Bett.



30.10.2014 – mein ganz persönliches NZ Souvenir & hab den perfekten Job ergattert =)
Nachdem mein Wecker geklingelt hatte, bin ich mal aufgestanden und hab meine E-Mails gecheckt und sie da, ich hätte es nicht erwartet, hatte ich eine Rückmeldung von dem exchange job in Napier =). Es gab nochmal eine kurze allgemeine Erklärung und dann stand drinnen, dass sie denkt, dass ich die perfekte Person für diese Stelle bin – freu =). Hab dann nen früheren Bus genommen. In der Schule angekommen, hab ich dann mit Hilfe meiner Lehrerin zurückgeschrieben, ob wir die Stelle fixieren können und wann ich anfangen soll. Bin ja schon mal auf die Antwort gespannt.

Der Tag verging heute relativ schnell und ich hab dann noch schnell meinen Lunch in der Schule gegessen. Tabea und ich sind dann ein bisschen durch die Stadt gegangen und haben uns für Halloween ausgestattet, ich hab mir nur eine Hawaii Kette gekauft. Und dann wurde es ernst. Ich hatte heute den Termin für mein ganz persönliches NZ Souvenir und so ging’s dann ins Tattoo-Studio. Tabea hat mit mir gewartet, musste dann aber arbeiten. Um 13:45 war’s dann soweit. Obwohl das ja mein zweites Tattoo ist, war ich dann trotzdem etwas nervös und anfangs waren ein paar schmerzhafte Punkte dabei, aber gegen Ende hab ich nur noch wenig gespürt. Nach guten 40 Minuten war’s dann vollbracht.

Mein ganz persönliches NZ Souvenir, es befindet sich an der Hüfte  – „believe in yourself & stay strong“



 
 
Danach hab ich mich auf den Weg heim gemacht. Dort wollten natürlich alle ein Bild von meinem Tattoo sehen. Hab es dann nach 2 Stunden mal ordentlich versorgt und dann nur gelesen und entspannt.

Abends gab‘s dann Schweinefleisch mit roten Rüben, Kumara und Reis. Als ich dann wieder einmal meine E-Mails gecheckt hab, konnte ich’s kaum glauben, da war die Job Zusage zu meinem erhofften exchange Job in Napier. Ich kann am 15. Dezember anfangen und bis Mitte / Ende Februar bleiben. *YEAH* … ich war so happy, dass das geklappt hat und ich hab’s alleine geschafft. Später hab ich dann noch mit den daheimgebliebenen geschrieben und bin dann auch schon schlafen gegangen.
 
31.10.2014 – Happy Halloween
Heute Morgen hatte ich erstaunlicherweise auch wieder Zeit zum Frühstücken und hab mich dann erstmal um die Pflege meines Tattoo‘s gekümmert. Hab mich dann mit Leggins und langem T-Shirt – Jeans sind derzeit noch zu eng für mein Souvenir – auf den Weg in die Schule gemacht.
Da heute Halloween ist waren einige Betreuer und Schüler verkleidet, ich hatte zwar meine Hawaii Kette dabei – war aber nicht wirklich in der Stimmung mich zu verkleiden. Hab dann Ping (eine Betreuerin) informiert, dass ich nen Job hab und sie hat sich mit mir gefreut und mir gratuliert.
Ein Schüler einer anderen Klasse hatte Schlecker für alle mitgebracht und der Tag verging richtig schnell – bisschen Listening und Grammar geübt und dann wie immer Lunchpause und Wochenendplanung besprechen. Hab mir dann in der Stadt noch eine antibakterielle Seife und eine Bepanthen Creme besorgt und hab mich dann auf den Weg nach Hause gemacht.
Und dann hab ich ein bisschen im Internet recherchiert und überlegt, was ich denn noch alles so machen möchte bevor ich Wellington verlasse und ob sich ein Trip auf die Südinsel auch noch ausgeht. Abends gab’s dann Lamm mit Kartoffelpüree und Salat. Und danach bin ich mit der Partnerin meiner Hostmum auf ein afrikanisches Konzert im Newtown Community Center gegangen. Es war ganz okay, ein paar Teile haben mir sehr gut gefallen. Wieder zuhause angekommen, bin ich ins Bett gegangen.

afrikanisches Konzert

01.11.2014
Heute war mal wieder Samstag und ich bin früh aufgestanden und hab erstmal mit den Daheimgebliebenen geskypt. Das Wetter war echt schön und so hab ich mich dann mit den anderen in Island Bay am Strand getroffen. 1. November hier und wir waren am Strand =) … so lässt es sich leben. Es war zwar ziemlich windig, aber nicht extrem kalt und so haben wir am Strand erstmal relaxed. Später haben sich die anderen auf den Weg in die Stadt an die Waterfront gemacht und ich hab mich noch mit Vici getroffen und wir haben weiter am Strand entspannt. =) War echt schön, außer halt der Wind.
 
 

Später musste Vici dann arbeiten und ich bin zu den anderen in die Stadt gefahren. Wir haben und dann auf den Weg zu Gustaf gemacht und waren vorher noch fürs Abendessen einkaufen. Bei Gustaf haben wir dann Nudeln mit Tomatensauce (hat eher nach Ketchup geschmeckt, aber mit Käse verfeinert wars dann echt gut) und Salat gemacht.

Als Nachspeise gab’s dann ein paar Kiwis und ein Gläschen Wein. Und dann haben wir uns den ersten Teil von der Hobbit angeschaut. Am Abend haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht … und kurz bevor ich daheim war, kam die Partnerin meiner Hostmum mit dem Auto an mit vorbei und meinte sie wollte mir gerade schreiben, da sie meine Hostmum jetzt von demselben Vorort abholt, in dem ich war … misst, hätte ich ein bisschen länger gewartet, hätte ich nicht mit dem Bus fahren müssen =).
Zuhause angekommen, hab ich dann noch etwas mein Zimmer aufgeräumt und die neue japanische Sprachschülerin (60+) war leider schon im Bett, somit werd ich die erst morgen kennenlernen.
02.11.2014
Heute bin ich morgens gemütlich aufgestanden und hab erstmal gefrühstückt. Hab dann auch schnell die japanische Sprachschülerin kennengelernt, sie ist etwas eigenartig aber ganz nett und okay. Meine Hostmum hat mir schon ein paar Eigenheiten von ihr mitgeteilt. Und danach hab ich dann ein paar billige Flüge für meinen Südinsel-Trip und nach Napier gefunden und gleich zugeschlagen.
Hab dann am Vormittag ein bisschen gelernt und Homework erledigt. Und dann gab’s mittags einen kleinen Snack und danach haben wir uns auf den Weg zu einem Country Music Concert gemacht. Naja Konzert war vl etwas übertrieben, eher mehr eine unorganisierte Aufführung aber okay. War ein Erlebnis. *gg*. Danach mussten wir uns aber auch schon wieder auf den Weg heim machen, da sich um 4:00 pm der japanische Betreuer angemeldet hatte. Er kam dann und hat sich die Gastfamilie angeschaut. Es gab Kaffee und Kuchen und er hat ein paar Fotos gemacht.
Später hab ich schon mal alle Unterkünfte für die Südinsel-Tour vorreserviert und mich nach ein paar Ausflügen und Sehenswürdigkeiten umgeschaut. Und ich werd’s auch schaffen, mir den Wasserfall, der auf meiner Tapete in meinem Zimmer in Österreich ist, anzuschauen. Leider reicht meine Zeit auf der Südinsel nicht für alles, aber folgende Städte stehen auf meiner Liste:
·         Picton – inkl. Marlborough Sounds & Weingegend
·         Nelson
·         Christchurch
·         Dunedin – ca. 2 Stunde entfernt ist mein Wasserfall =)
Abends gab’s dann eine vegetarische Quiche, einen Gemüse-Sonnenblumenkerne-Auflauf und Salat. Auch die Nachbarin meiner Hostfamily war zu Essen da und wir haben dann den restlichen Abend gequatscht. Hab später nur noch gelesen und bin dann aber eh ziemlich schnell eingeschlafen.
 
 
 
03.11.2014
Es war mal wieder Montag – warum man doch bloß immer so schlecht aufkommt an einem Montag *gg*. Hab’s dann aber doch noch pünktlich in die Schule geschafft. Nach längerer Zeit hatten wir mal wieder unsere Montags-Lehrerin und da ich wusste, dass sie eine Zeit lang in Napier gewohnt hat, hab ich ihr von meinem Job erzählt und sie meinte, dass es mir dort sicher gefallen wird. =)
Nachdem ich den Lunch in der Schule gegessen hatte, hab ich mich auf den Weg zum Souvenir-Shoppen gemacht, da ich ja noch für einige nichts hatte und ein paar coole Sachen in der Stadt gesehen habe. Mir kam dann auch das perfekte Souvenir für meinen Papa in den Kopf, aber das musste erstmal gefunden werden in der Stadt. Ich war in 3 Läden, in denen man so etwas kaufen kann, aber nur der letzte hatte so ein spezielles =).
Hab mich danach auf den Weg heim gemacht. Dort hab ich mich dann erstmal mit der Internationalen Poststelle in Verbindung gesetzt, da mein Packet, dass ich vor einem Monat weggeschickt hatte, immer noch nicht in Österreich angekommen war. Leider musste ich dann feststellen, dass ich keinen Verfolgungscode bekommen hatte. Mhm .. blöd, aber meine Hostmum meinte dann, ich soll mir keine Sorgen machen, manchmal und speziell vor Weihnachten kann es schon mal ziemlich lange dauern.
Naja hab dann wieder im Internet recherchiert, denn es war noch nicht alles für meinen Südinsel-Trip fixiert. Eigentlich wollte ich die Insel mit dem Auto erkunden, aber da dieser Zeitraum sehr beliebt ist, hab ich nur extrem teure Mietautos gefunden und da ich ja eigentlich nur in Dunedin, für meinen Wasserfall-Ausflug ein Auto brauche, habe ich mich dann kurzer Hand um entschieden. Ich werde ein anderes Busunternehmen testen, ich werde den Intercity Bus für die Strecken Picton-Nelson-Picton-Christchurch-Dunedin nehmen. Es wird sicher nicht ganz so anstrengend wie unsere Auckland-Busfahrt, da die längste Fahrt knappe 6 Stunden ist und alle Fahrten tagsüber sind, somit schlaf ich immer in einem richtigen Bett. =) Dann fehlte nur noch die Fähre nach Picton, die kostet normalerwiese 55 $ und die Fahrt dauert 3 Stunden. Und da man sich ab und zu ein bisschen Luxus gönnen muss, hab ich dann noch die Premium Lounge auf der Fähre gebucht, für 45 $ extra gibt es Trinken & Essen, W-Lan, Zeitschriften, Filme und einen gemütlichen Raum, ohne Kinder =).
Abends gab’s dann gefüllte Pute mit Kartoffelgratin, Gemüse und Pilzsauce und zum Nachtisch Eis mit Früchten. Ich hab dann noch ein bisschen Criminal Minds geschaut. Danach hab ich noch ein bisschen gelesen und dann ging‘s auch schon ab ins Bett.
 
 
 
04.11.2014
Heute Morgen in der Schule hatten wir zwei neue deutsche Mitschüler und auch mal wieder nicht unsere Lehrerin, sondern einen Vertretungslehrer. Der Unterricht war richtig angenehm und verging schnell und so vom ersten Eindruck her, sind die beiden neuen sehr nett. Den Lunch haben wir dann alle gemeinsam in der Schule gegessen, Vici kam auch vorbei, da sie und Tabea sich heute Nachmittag für einen Job vorstellen gehen.
Wir sind danach zu dritt Richtung Newtown gegangen und somit hab ich Geld fürs Busticket gespart. Das Wetter war heute echt angenehm zum Laufen, bisschen Sonne aber nicht zu heiß. Wir waren dann im Countdown shoppen, dort gab’s dann ein lustiges Brot: ein Crusty Vienna =).
 
Dann haben wir uns auf den Weg zu Vici gemacht. Sie hat ja mittlerweile ein Zimmer in einer WG und dort ist es richtig nett und auch nicht  so weit mit dem Bus von mir entfernt. =) Wir haben ein bisschen gequatscht und hatten einen richtig angenehmen Nachmittag. Ich hab mich dann gegen halb vier auf den Weg nach Hause gemacht und die beiden sind zu ihrem Interview gegangen.
Ich wird jetzt noch ein bisschen Homework erledigen und lernen.
Meld mich bald wieder =)
 
 

 
PS: schaut mal her ... hier in Neuseeland hab ich auch schon Christmas Crackers entdeckt =)
 
 
 
 

Dienstag, 28. Oktober 2014

another weekend trip - Pahia, Cape Reinga & Auckland

24.10.2014 – auf nach Auckland

Heute bin ich rechtzeitig aufgestanden und hab sogar den früheren Bus erwischt. Das Wetter war nicht ganz so toll – aber es stand ja eh unser Weekend-Trip bevor. Der Unterricht war ganz okay, wir haben ein bisschen Speaking geübt und danach war mal wieder Assembly – wurden wieder ein paar Schüler verabschiedet.
Über Mittag hab ich Tabea & Miriam geholfen ihren CV zusammenzustellen und wir waren dann noch ein bisschen bummeln in der Stadt. Hab mich dann später auf den Weg heim gemacht, da ich ja noch packen musste und mich ein bisschen ausrasten wollte, bevor ich für 12 Stunden in den Naked Bus steige. Hab dann meinen Koffer gepackt und noch ein bisschen entspannt. Meine Hostmum hat mich dann gefragt, um welche Uhrzeit sie mich zum Bahnhof bringen soll und wir haben ausgemacht, dass wir so um 6:45 pm wegfahren. Perfekt, denn um 8:00 pm geht der Bus.

Es wurde 6:00 pm und irgendwie hat niemand angefangen zu kochen, gut hab ich mir gedacht beim Bahnhof gibt’s eh nen Mc Donalds – hol ich mir dort dann was. Dann kam meine Hostmum kurz nach halb sieben und hat mich gefragt, ob ich in ein paar Minuten bereit zur Abfahrt wäre und wir würden noch auf den Weg essen gehen. Ich hab mir schon gedacht, dass das für Freitagabend knapp werden könnte, hab dann aber nichts gesagt. Ja und dann kam die Partnerin meiner Hostmum heim und die beiden haben erstmal eine Weile diskutiert und ich war ziemlich genervt und bin auf heißen Kohlen gesessen. Um 10 vor sieben sind wir losgefahren und haben noch in der Cuba Street gehalten und sind zu einem vegan / vegetarischem Inder gegangen. Ich persönlich wäre nie in das Lokal hineingegangen aber ok. Auf der Speisekarte hab ich mich schon gewundert, denn ich hab ein Chicken Curry entdeckt und bestellt. Ja und dann hieß es warten. Um 7:35 pm haben wir dann endlich das Essen bekommen – eh schon viel zu knapp und dann war das auch noch irgendein Soja Chicken Ersatz. Ich war genervt und auf 180. Meine Hostmum hat dann das Auto geholt und mich zum Bahnhof gebracht. Monique hat in der Zwischenzeit auch schon angerufen, da sie nur mit mir gemeinsam in den Bus steigen durfte und in der Kälte warten musste. 2 Minuten vor Abfahrt bin ich dann noch in letzter Minute angekommen und wir sind in den Bus. Tja durch das ganze Gehetzte war das natürlich kein perfekter Start ins Wochenende.

Der Bus war schon voll und so konnten Monique und ich nicht zusammensitzen und außerdem war genau in dem Bus das Klo defekt – musste ja so kommen. Es ging dann los – der Busfahrer war ziemlich unfreundlich und bei einem kurzen Klostop, hätte er mich fast ohne Handy und Geld bei der Tankstelle stehen lassen, denn er schloss schon die Türe als ich auf den Bus zugelaufen kam. Außerdem haben wir an so vielen kleinen Ortschaften gehalten und immer wieder neue Leute eingesammelt. Während den 10,5 Stunden Fahrt gab es zwei halbstündige Pausen, aber trotzdem für mich war die Busfahrt der Horror. Die Desert Road ist er wie ein Verrückter gefahren, ich konnte kaum schlafen und mir tat alles weh.


25.10.2014 – Pahia
Nach der unendlich langen und schrecklichen Busfahrt kamen wir dann nach 10,5 Stunden um kurz nach 6:30 am in Auckland. Total übermüdet und mit Rückenschmerzen haben wir uns zu Fuß auf den Weg zur Autovermietung gemacht. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass diese noch geschlossen hatte. Wir waren gegen 7:10 am dort und haben dann gleich mal bei der Autovermietungshotline angerufen, da wir unser Auto für 7:30 am bestellt hatten und es uns komisch vorkam. Naja mit unserer Bestellung hat alles gestimmt, jedoch meinte die nette Dame dann am Telefon, ja die Autovermietung in der City, also unsere, macht erst um 8:00 am auf. Super … und so hieß es erstmal weiter warten. Während wir so gewartet haben, haben uns ein paar Tauben genervt und dann dachten wir schon, dass eine Mitarbeiterin früher kam und wir unser Auto schon bekommen, falsch gedacht … Um 8:00 am kam dann endlich der Mitarbeiter und er hat dann auch erstmal gelacht, als er mitbekommen hatte, dass wir das Auto schon für 7:30 bestätigt bekommen hatten.

15 Minuten später hatten wir dann das Auto und haben uns dann auf den Weg nach Pahia gemacht (ca. 3,5 Std. Fahrt). Aber das nächste Missgeschick war nicht weit entfernt. Als wir so am Highway entlang fuhren, stand plötzlich eine Mautstraße angeschrieben und ich hab schon mal unser Kleingeld vorbereitet – wir sind dann an ner „Raststation“ vorbeigefahren und ein paar Kilometer weiter stand Ende der Mautstraße. Wir hatten beide gedacht, dass das so ca. wie in Europa abläuft, dass man durch ne Schranke fahren muss und dort bezahlen muss – falsch gedacht und so sind wir mal ohne zu bezahlen über die Mautstraße gefahren.
Zufällig kamen wir dann auch an der Hundertwasser Toilette vorbei und haben dann nen kurzen Foto-Stop gemacht.


Danach ging’s weiter und wir kamen an nem Schuld vorbei Tourist-View-Road und haben den Umweg auf uns genommen, da wir dachten, wir könnten ein paar tolle Aussichts-Fotos machen – falsch gedacht, der Weg war nichts Besonderes. Nach guten 3,5 Stunden kamen wir dann in Pahia an und dort war übers Labour Weekend einiges los. Der Ort war voller Menschen und wir haben nach ein paar Mal im Kreis fahren, beschlossen, dass wir zum Hostel fahren. Dort war gerade eine riesen Gruppe am Einchecken und so haben wir dann erstmal am Stand Mittag gegessen. Für mich gab’s nen Wrap. Danach haben wir eingecheckt und uns für das Barbecue am Abend im Hostel angemeldet. Haben uns dann erstmal umgezogen, es war ziemlich warm und schön in Pahia. Wir haben ein 8-er Zimmer mit Bad gehabt. Sind dann zum Strand marschiert und haben den Ausblick und das Wetter genossen.




Leider war das Meer trotzdem ziemlich kalt. Danach sind wir durch die Stadt gebummelt und an einem Festival vorbeigekommen. Da dies aber sehr teuer war, haben wir uns ins Auto gesetzt und uns auf den Weg zu einem höheren Punkt gemacht um ein paar Aussichtsfotos zu ergattern. Zufällig kamen wir dann an einem Schild vorbei, das uns den Haruru-Wasserfall versprach. Und 10 Minuten später hatten wir es geschafft, der erste Wasserfall in Neuseeland – zwar nicht so spektakulär wie der auf meiner Tapete, aber immerhin. =)




Haben dann noch einen kurzen Spaziergang im Wald gemacht und sind dann wieder zum Hostel gefahren. Bis zum Barbecue hatten wir noch etwas Zeit und sind nochmal durch die Stadt geschlendert. Haben uns dann in der Bar neben dem Hostel einen Drink in der Happy Hour gegönnt. Und dann ging’s zum Barbecue. Es waren echt viele Leute, aber wie haben uns dann einfach wo dazu gesetzt und kamen total schnell ins Gespräch und es wurde ein netter Abend. Sind dann gegen 10:30 pm in Bett gegangen. Am nächsten Tag stand ja unser Ausflug nach Cape Reinga an und der startet zeitig.


26.10.2014 – Cape Reinga
Nach ner kurzen aber ziemlich guter Nacht ging’s heute mal wieder früh aus dem Bett – wir haben uns rasch fertig gemacht, unsere Sachen im Auto verstaut, gefrühstückt und ausgecheckt. Um 7:15 am wurden wir dann vom Kiwi-Experience / Awesome Bus abgeholt. Wir hatten einen freundlichen, lässigen und etwas crazy Busfahrer, aber es war echt sehr unterhaltsam.


Heute stand einiges am Programm – der Ausflug war für den ganzen Tag geplant. Los ging’s mit einem Stop bei einem Kauri Wald – das sind Bäume, die sehr groß und sehr alt werden.
 

Danach haben wir nen Stopp an einer Raststation gemacht und uns dort Lunch gekauft. Weiter ging’s zum nördlichsten Punkt der Nordinsel – Cape Reinga. Dort gibt’s es eine tolle Aussicht, einen Leuchtturm und dort treffen zwei verschiedene Wassermassen aufeinander: der Pazifische Ozean im Osten und die Tasmansee im Westen. Ich bin nicht direkt zum Leuchtturm gelaufen, hab nur den Hügel erklimmt und bin dann Richtung Parkplatz und hab mich dann noch auf eine Bank gesetzt und die Aussicht genossen =).
 
 
 
 
 

Weiter ging’s zum Mittagessen am Strand und danach zu den Sanddünen. Sandboarding stand nämlich am Programm. Wir haben alle ein Boogie Board bekommen und mussten erstmal den riesigen Sandberg hinauf. Könnt ihr euch vorstellen, schon am flachen Strand is laufen ziemlich anstrengend, da man ja immer wieder einsinkt und dann noch bergauf. Es war ziemlich anstrengend und auch sehr warm. Oben angekommen, war ich mir zuerst nicht sicher ob ich das wirklich ausprobieren sollte und war etwas nervös – hätte mich fast fürs zu Fuß wieder runter gehen entschieden. Gsd hab ich mich dann doch dazu überwunden und bin mit dem Boogie Board hinunter gedüst. War echt cool und lustig – und alle Knochen sind auch noch heil. =)
 
 

Nun haben wir uns alle mit dem Bus zurück Richtung Pahia gemacht - und zwar nicht auf der Straße, sondern auf dem Strand – wir sind entlang und durchs Meer gedüst. Am 90 Mile Beach – war auch wieder einfach nur cool, das ist auch nur hier möglich.
 

Am Heimweg machten wir nen Stopp und unser Bus wurde geputzt und ich hab mir ein Hokey Pokey Eis gegönnt. Weiter ging’s und leider ist dann einer der vielen Busse, die heute unterwegs waren eingegangen und wir haben dort auch nochmal gestoppt und geholfen. Kurz vor Pahia gab’s dann noch Fisch & Chips für jeden der wollte – ich hatte nicht so viel Hunger und hab nur Chips bestellt (also Pommes). Gegen 7:00 pm sind wir dann wieder in Pahia am Hostel angekommen. Haben uns dann noch von den anderen verabschiedet und dann ging’s wieder zurück nach Auckland mit dem Auto. Wieder ca. 3,5 Std., diesmal haben wir die Mautstraßen-Kassa nicht übersehen, und da es heißt man kann bis 5 Tage danach zahlen, haben wir beide Strecken bezahlt. Hatten dann wieder ein gutes Gewissen und sind ca. um halb elf Nachts in Auckland bei der Autovermietung angekommen. Dort haben wir das Auto abgestellt und wie vereinbart die Schlüssel deponiert. Sind dann Richtung Bahnhof gelaufen um ein Taxi zu bekommen, jedoch war der Bahnhof schon geschlossen und auch kein Taxi in Sicht. Wir waren aber schon ziemlich müde und glücklicherweise hat uns irgendein Taxifahrer mit Koffer herumirren sehen und ist auf uns zugekommen. Wir haben ihm dann die genaue Adresse des Hostels gegeben und los ging’s. Nach nicht mal 10 Minuten meinte er so hier ist jetzt die Adresse und das Hostel muss da sein. Wir haben also bezahlt und sind ausgestiegen, doch kein Hostel in Sicht. Es war eine extrem steile Straße und so mussten wir dann hundemüde die Straße mit Handgepäck hochlaufen. Als wir dann endlich am Hostel angekommen sind, haben wir eingecheckt, komischerweise mussten wir nicht gleich (wie in allen anderen Hostels bis jetzt) bezahlen und sind dann auf unser Zimmer gegangen. Diesmal hatten wir ein 2er Zimmer für weniger Geld pro Nacht als im 8er Zimmer. Das Zimmer war ziemlich klein und Klo und Dusche waren am Gang, aber sauber und bequem. Haben uns dann gleich bettfertig gemacht und sind schlafen gegangen.


27.10.2014 – Hop on Hop off Tour durch Auckland
Heute Morgen sind wir mal wieder nach ner kürzeren Nacht gegen 8:30 am aufgestanden. Geschlafen haben wir sehr gut, wurden nur sehr früh morgens durch die Müllabfuhr geweckt – die Isolierung der Fenster war nicht die beste. Haben uns dann fertig gemacht und sind erstmal zur Rezeption und haben uns erkundigt, ob sie denn kein Geld wollen, da wir in allen anderen Hostels bis jetzt immer gleich zahlen mussten, waren wir etwas verwirrt. Und dann haben wir gleich mal bezahlt und uns dann auf den Weg in die Stadt. Haben uns dann ein nettes Café zum Frühstücken gesucht und ich hab mir pochierte Eier mit Bacon, Kartoffelschmarren, Würstchen und Toast bestellt. War richtig lecker und zur Abwechslung mal ein knuspriges Brot, auch wenn etwas nachgeholfen wurde =).



Weiter ging’s Richtung Innenstadt zum Hop on Hop off Bus – da wir ja nur den einen Tag Zeit hatten und so viel wie möglich sehen wollten. Da heute Labour Tag war (NZ Feiertag, wie bei uns der 1. Mai) fuhr der Bus leider nur einmal die Stunde und so hatten wir noch ein bisschen Zeit und ich hab mir ein NZ T-Shirt mit Silver-Fern und 2 Postkarten gekauft.

Dann ging’s auch schon in den Bus zu unserer Tour. Der Bus hat folgende Stadtteile / Sehenswürdigkeiten abgeklappert:

·         Civic Theater

·         Sky City mit dem Skytower

·         America’s Cup Harbour

·         Ferry Bulding / Queens Wharf

·         Bastion Point & Mission Bay Lookout

·         Parnell Rose Gardens

·         Holy Trinity Cathedral

·         Auckland Museum

·         Eden Park & Mount Eden

·         St. Lukes Westfield Shopping Center

·         Auckland Zoo





 
Da wir nicht viel Zeit hatten, sind wir nur zweimal ausgestiegen und zwar bei dem Ferry Building und bei dem Mount Eden.

Am Hafen war es sehr windig und das Wetter war eigentlich den ganzen Tag ziemlich bewölkt, aber es hat für ne Stadtbesichtigung gereicht. Hier ein paar Eindrücke von der Harbour:
 
 
 


Mount Eden ist der höchste Punkt der Stadt und wir haben dort schöne Panorama-Fotos machen können. Mount Eden ist ein inaktiver Vulkan und wir sind dann von der Bushaltestelle hinauf zum Krater gelaufen. Es war hier oben extrem windig.
 
 
 

 

Danach sind wir mit dem Bus zurück Richtung Stadtzentrum gefahren und waren noch beim Skytower und dann noch bummeln. Auckland ist eine Großstadt wie jede andere und wir waren ein bisschen enttäuscht, dass es auf der ganzen Hop on Hop off Route nur 14 Sehenswürdigkeiten gibt und im Vergleich zum Sonntags-Ausflug war die Stadt nicht der Hammer – aber auch nett sie mal gesehen zu haben, aber ich bin definitiv froh, dass ich mich für Wellington entschieden habe.
 
 

Wir haben dann noch bei Wendy’s = eine Art Mc Donalds Mittag-/Abendgegessen ca. 4:30 pm und danach sind wir zurück zum Hostel gegangen. Bisschen frisch machen und entspannen. Ich hab dann noch an der Rezeption ein Taxi für morgen früh 3:30 am bestellt – und ich wurde ganz verwundert angeschaut als ich es zum Domestic Terminal bestellt habe. Die Rezeptionistin hat geglaubt ich kenn mich nicht aus – und war ws auch etwas verwirrt, weil ws sonst ziemlich wenige Backpacker Inlandsflüge machen – keine Ahnung – auf jedenfall soll das Taxi angeblich nur 35$ kosten, aber es dauert angeblich 40 – 50 Minuten bis zum Flughafen.

Naja wir sind dann nach dem erlebnisreichen Wochenende schon um 8:00 pm schlafen gegangen, um wenigstens einmal an diesem Weekend gute 7 Stunden zu schlafen.


28.10.2014 – back to normal
3:00 am – Wecker klingelt – nach ner nicht allzu langen Nacht und dem ereignisreichen Wochenende eine Qual – aber man kann ja nix machen, wir mussten auf und zum Flughafen. Das Wetter war perfekt zum Verabschieden, es hat geregnet. Wir haben uns rasch fertig gemacht und unsere Schlüsseln an der Rezeption abgegeben und da kam auch schon das Taxi. Im Gegensatz zu den Infos der Rezeptionistin von gestern haben wir grad mal 20 Minuten gebraucht und dafür aber 46$ bezahlt. Erster Schock, dann sind wir zum Check in gegangen, auch ne Herausforderung, denn von ca. 5 Türen war nur eine offen und das am anderen Ende des Gebäudes – im Regen also mal quer über das Gelände. Der Flughafen war sowieso irgendwie ausgestorben … aber naja haben unser Ticket geholt und wollten dann durch die Sicherheitskontrolle – NOPE – auch noch zu und auch beim Mc Donalds war zwar Licht – aber noch geschlossen. Naja haben dann noch ein bisschen warten müssen und dann ging’s eh ziemlich schnell durch die Kontrolle und zum Gate.

Während des kurzen Flugs haben wir beide immer wieder geschlafen. In Wellington angekommen haben wir den Bus in die Stadt genommen, der war extrem voll – ich denke es war der erste am Morgen. In der Stadt haben wir uns dann mit Tabea und Gustav zum Frühstücken getroffen. Ich hatte Eier Benedikt mit Hash Browns. Dann ging’s leider mal wieder in die Schule – der Tag war nach dem Weekend echt anstrengend und ich war ziemlich müde und genervt.

Mittags hab ich mir dann einen Bacon & Egg Pie geholt und war noch kurz ein bisschen in der Stadt bummeln und hab mich dann auf den Heimweg gemacht.

Zuhause war ich erstmal richtig Duschen und Haare waschen, dass ist nämlich in den Hostels meistens nicht so der Hit. Hab dann am Nachmittag meine Sachen ausgepackt, ein bisschen gelesen, Fotos auf den PC überspielt und entspannt. Da ich letzte Woche in einem Café meinen Lebenslauf abgegeben habe, hat meine Hostmum gemeint ich soll doch dort mal anrufen und nachfragen. Gesagt getan, hab ich dort angerufen und es wurde mir versprochen, das sich die Managerin meinen Lebenslauf noch anschaut. Hoff sie meldet sich wieder. Außerdem hab ich mich am Freitag auch bei einem Restaurant auf der Südinsel bei einem Nationalpark beworben und am Wochenende eine Rückmeldung bekommen ob ich denn ein Duty Manager Cert und ein LCQ hab. Hab die beiden Begriffe dann erstmal gegoogelt und musste feststellen, dass wir sowas in Österreich gar nicht haben. Das ist eine Lizenz zum Alkohol-ausschenken, klar als Restaurant-Besitzer braucht man sowas, aber nicht als Kellner. Also hab ich erstmal zurückgeschrieben, dass ich sowas nicht habe – mal schauen, ob ich nochmal was von denen höre. Naja aber auch nicht so schlimm, ich seh’s jetzt viel entspannter und wenn sich wirklich kein bezahlter Job ergibt, muss ich halt von Stadt zu Stadt reisen und in verschiedenen Hostels gegen Unterkunft arbeiten. Da kann ich wenigstens noch mehr als erwartet von Neuseeland sehen … naja es wird sich alles schon ergeben … life goes his own way … Abends gabs dann Fisch mit Petersilsauce, Kartoffeln und indisch gewürzten Linsen.

Wird jetzt dann noch ein bisschen lesen, aber ziemlich bald schlafen gehen – muss noch ein bisschen Schlaf vom Weekend aufholen.